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Solo Gitarrist und Sänger
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Booking

Hallo! Mein Name ist Stephan Bienwald. Ich trete als Solo Gitarrist und Sänger deutschlandweit auf. Man kann mich sowohl mit meinem Solo-Gitarren-Programm als auch mit meinen Cover Songs als Sänger buchen. Mein Repertoire stimme ich auf Ihre Veranstaltung ab – es ist für alle Generationen was dabei.

  • Suchen Sie einen Musiker für Ihre Trauung? Ich studiere mit Vergnügen die Lieder Ihrer Wahl für Sie ein.
  • Suchen Sie einen Musiker, der im Hintergrund Ihre Feier musikalisch aufwertet? Meine instrumentalen Coversongs auf der Gitarre sorgen für eine angenehme Atmosphäre.
  • Suchen Sie einen Einzelmusiker als Highlight für Ihre Feier? Mit einer Auswahl großartiger Songs werde ich für die Unterhaltung Ihrer Gäste sorgen!

Solo Gitarrist

Hochzeitssongs (Solo Guitar)

Steel-String Guitar

Classic Guitar

Gitarre & Gesang

Deutsche Coversongs

Cover Songs Pop/Rock

Jazz Demo (Voc/Guit, auch mit Kontrabass)

www.eventpeppers.com

Verfügbarkeit

Kontakt

eMail: mail@stephanbienwald.com
Mobil: 0177 23 88459

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AKTUELLES ALBUM: STEPHAN BIENWALD – Solo Baritone Guitar!

Sie hat eine warme, sehr weiche Aura, intensiver als eine „normale“. Und sie hat einen längeren Hals und eine tiefergelegte Stimmung, wodurch sie auch für den Profi eine Herausforderung ist. Zwei Gründe, warum der Berliner Gitarrist STEPHAN BIENWALD sich dafür entschieden hat, ein ganzes Album nur mit einer Bariton-Gitarre aufzunehmen. Man hört sie nicht oft in der Popmusik – oder zumeist nicht bewusst – selten aber hört man sie ganz allein als Soloinstrument, dabei gehört sie zu wohlklingendsten Instrumenten, die das 6-Saiten-Universum vorzuweisen hat. „Die Baritongitarre ist ein faszinierendes Instrument, ich wollte Ihr ein eigenes Album widmen“, so STEPHAN BIENWALD, seines Zeichens ein vielfach erprobter Gitarrist, der mit seinen Soloprogrammen bereits zahllose Fans für die puristische Seite der Gitarre als vollumfassendes Instrument begeistert hat.

 

Solo Baritone Guitar präsentiert nicht nur ein Instrument, sondern auch ein Repertoire, das sich aus großen Momenten der Popmusik zusammensetzt. 12 der 15 Songs auf dem Album sind Coverversionen von Songs aus nahezu allen Epochen der Popmusik. Drei Eigenkompositionen runden ein Album ab, das atmosphärisch höchst intensiv in eine Welt zwischen Nacht und Dämmerung, zwischen Tag und Traum entführt. Denn es sind nicht einfach Instrumentalversionen, die BIENWALD mit Baritone Solo Guitar präsentiert, es sind völlig neue Interpretationen, die selbst wohlbekannte Hits wie Nirvanas Heart Shaped Box, Nancy Sinatras Bang Bang – My Baby Shot Me Down oder Amy Winehouses Back to Black neu und unbekannt klingen lassen, als würde man sie zum ersten Mal hören. Arrangiert für das Spiel auf einer einzigen Bariton-Gitarre, produziert mit einem umhüllenden Hallraum und einem Hauch Tremolo, eröffnet sich ein erstaunliches Klang-Universum, das traumartige Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt.

 

Der kinematografische Aspekt ist durchaus Programm, denn BIENWALD ließ sich für seine drei eigenen Kompositionen durch Fotos und Filme inspirieren. So basiert Radio Block E auf einem Foto des alten Funkhauses in der Berliner Nalepastraße: „Ich wollte die Atmosphäre dieses Fotos in der Musik einfangen“, so erklärt er, und in der Tat scheint die alte Industrie-Architektur mit der Musik ein mystisches Eigenleben zu entwickeln. Slow Journey basiert auf einem Film, den BIENWALDs Lebensgefährtin während einer Autofahrt mit dem Smartphone aus dem Wagenfenster aufgenommen hat. Der Song ist komplett improvisiert: „Ich habe mich wie bei den Let’s Play-Filmen auf YouTube vor den Bildschirm gesetzt und auf der Gitarre zum Film improvisiert, den ich in Slow Motion laufen ließ. Ich wusste nicht, was dabei herauskommen würde, aber inzwischen befindet sich der Song fest in meinem Repertoire.“

 

Für die Auswahl der Coverversionen standen Erinnerungen und die persönliche Nähe zu den Songs im Vordergrund. „Mit Songs wie Heart Shaped Box und Soundgardens Black Hole Sun bin ich aufgewachsen“, erinnert sich BIENWALD. „Etwas später kamen noch Songs wie Radioheads Exit Music (For A Film) hinzu. Mit all diesen verknüpfe ich diese Gefühle der Entfremdung, dieses ganze Teenagergefühl, das einen als junger Mensch prägt.“ Fast zwangsläufig entdeckt man im reiferen Alter Klassiker wie I Think It’s Gonna Rain von Randy Newman oder James Taylors Fire And Rain, wenn man erst einmal beginnt, sich mit Musik zu beschäftigen. Sie alle sind Bestandteile von BIENWALDs Persönlichkeit geworden: „Alle Songs auf dem Album bedeuten mir sehr viel“, bestätigt er. „Ich wollte so nah wie möglich an der Melodie, in der Tonart und an dem Groove des Songs zu bleiben, mehr braucht es nicht.“

 

STEPHAN BIENWALD ist ein eigenwilliger Musiker, der sich weit abseits vom Pop- oder Jazz-Mainstream mit großer Hingabe der Gitarre widmet. Bereits als 5-Jähriger hatte er seine erste kleine Kinder-Gitarre in der Hand, und mit dem Kind wuchs auch das Instrument bis zur ausgewachsenen Konzertgitarre. Den eigentlichen Anstoß aber gab ein geheimnisvoller Koffer seines lang verstorbenen, musikalisch aktiven Großvaters, den die Großmutter noch auf dem Boden hatte: „Er war vollgestopft mit handgeschriebenen Arrangements, die er selbst komponiert hatte“, erzählt BIENWALD. „Ich konnte damals schon vom Blatt spielen und versuchte sie zu entziffern. Gleich das erste war ein Arrangement zum Beatles-Song „Yesterday“, den ich damals noch gar nicht kannte. Damit war meine Liebe zur Popmusik geboren.“ Es folgten das Musikstudium an der Hochschule für Musik Hans Eisler, Berlin, und weiterer Unterricht u.a. bei dem unlängst verstorbenen Manfred Dierkes. „Er spielte mega-entspannt und lächelte dabei die ganze Zeit, und ich wusste, mit so einer Leichtigkeit möchte ich auch spielen können.“ Dierkes verschaffte BIENWALD auch seinen ersten Job, der ein Sprung ins kalte Wasser war: Ein zweistündiges Soloprogramm, das BIENWALD allein bestreiten musste. Inzwischen sind seine Soloprogramme, die er mit einem enorm umfangreichen Repertoire bestreitet, für BIENWALD das Standbein geworden, neben dem hinreißenden Chanson-Programm, das er mit seiner Lebensgefährtin und Sängerin Bérangère Palix auf die Bühne und auf Tonträger bringt.

 

Alle Aufnahmen zu Baritone Solo Guitar entstanden innerhalb weniger Tage in BIENWALDs eigenem Studio in Kreuzberg, in dem er das Album auch selbst produziert hat. Dabei hatte er von vornherein eine klare Vision vor Augen: „Ich hatte beim Aufnehmen immer dieses Bild im Kopf von nebligen, zwielichtigen Landschaften, durch die der Hörer den Protagonisten wie einen Fahnenflüchtigen begleitet. Er erlebt, wie dieser aufbricht, vom Weg abkommt, sich verirrt, an allem verzweifelt, sich besinnt, wieder Mut schöpft, lossprintet und dann irgendwann eine neue Weite wahrnimmt – was er daraus macht, bleibt offen.“

 

Tom Beege, Mai 2018